Nach monatelangen Verhandlungen und Warnstreiks steht die Einigung im Einzel- und Versandhandel in Baden-Württemberg fest. Gewerkschaft ver.di und Arbeitgeber einigten sich in der vierten Runde auf ein zweistufiges Lohnplus von insgesamt 5,0 Prozent, von dem eine halbe Million Beschäftigte profitiert.
Im baden-württembergischen Einzel- und Versandhandel gibt es eine Tarifeinigung. In der vierten Verhandlungsrunde in Sindelfingen haben sich die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Arbeitgeberseite auf einen neuen Tarifvertrag für die rund 500.000 Beschäftigten der Branche verständigt. Der Abschluss orientiert sich an vorangegangenen Vereinbarungen in weiteren Bundesländern und bringt spürbare Einkommensverbesserungen mit sich.
Das Verhandlungsergebnis sieht eine Anhebung der Gehälter und Löhne um 3,0 Prozent rückwirkend zum 1. Juli 2026 vor. Eine zweite Stufe folgt zum 1. April 2027 mit weiteren 2,0 Prozent. Zudem werden die unteren Entgeltgruppen sowie die Ausbildungsvergütungen überproportional angehoben. Der Tarifvertrag läuft über einen Zeitraum von 25 Monaten. Verhandlungsführer Wolfgang Krüger lobte den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diesen Kompromiss durch zahlreiche betriebliche Aktionen und Streikmaßnahmen in den vergangenen Wochen und Monaten erst durchgesetzt hätten.













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