Beschäftigte erhalten schrittweise über fünf Prozent mehr Gehalt
Im Tarifstreit zwischen der Gewerkschaft ver.di und den Kliniken Schmieder gibt es ein Ergebnis. Nach teils zähen Verhandlungen und einem Warnstreik, an dem sich knapp 300 Mitarbeiter beteiligten, einigten sich beide Seiten auf eine deutliche Anhebung der Entgelte.
Die Einigung sieht eine Gehaltssteigerung von insgesamt rund 5,3 Prozent vor, die in drei Stufen umgesetzt wird. Rückwirkend zum November 2025 erfolgt eine erste Anpassung an die Tabellen des öffentlichen Dienstes, weitere Erhöhungen folgen im Mai 2026 und April 2027. Zusätzlich erhalten die Beschäftigten für ein halbes Jahr eine monatliche Sonderzahlung von 70 Euro sowie ein leicht erhöhtes Urlaubsgeld. Verhandlungsführer Simon Wiese bezeichnete das Ergebnis als wichtigen Schritt zur schrittweisen Angleichung an die Bedingungen im öffentlichen Dienst, räumte jedoch ein, dass man beim Weihnachts- und Urlaubsgeld hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei. Die ver.di-Mitglieder müssen dem Kompromiss nun noch offiziell zustimmen; mit der technischen Umsetzung wird im März gerechnet.















Rückmeldung an den Autor?