In der zweiten Verhandlungsrunde für die Speditions- und Logistikbranche in Nordbaden-Württemberg haben sich die Gewerkschaft ver.di und der Arbeitgeberverband AVSL am späten Abend auf einen neuen Tarifabschluss geeinigt. Für die bundesweit über 30.000 betroffenen Beschäftigten bedeutet das Ergebnis eine Lohnsteigerung von durchschnittlich sechs Prozent bei einer Laufzeit von zwei Jahren.
Rückwirkend zum 1. Mai 2026 steigen die Gehälter zunächst um 2,5 Prozent, mindestens jedoch um 100 Euro monatlich. Eine weitere Erhöhung um zwei Prozent folgt im Mai 2027, ergänzt durch ein verbessertes Urlaubsgeld. Verhandlungsführer Andreas Henze betonte, dass durch die Festbetragsregelung insbesondere untere und mittlere Einkommensgruppen überproportional profitieren, um die Belastungen durch gestiegene Preise abzufedern. Ursprünglich hatte die Gewerkschaft 6,5 Prozent mehr Lohn bei einer deutlich kürzeren Laufzeit gefordert. Laut ver.di verhinderte vor allem die hohe Streikbereitschaft der Belegschaften ein Scheitern der Gespräche in der aktuellen Krisenlage der Branche.












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