Im Tarifstreit um den kommunalen öffentlichen Personennahverkehr in Baden-Württemberg gibt es eine Einigung. Nach intensiven Verhandlungen bis tief in die Nacht haben sich die Gewerkschaft ver.di und der Kommunale Arbeitgeberverband auf einen neuen Manteltarifvertrag geehrt. Der Kompromiss sieht unter anderem eine Erhöhung des Nachtzuschlags auf 25 Prozent sowie eine schrittweise Anhebung der Samstagszuschläge bis zum Jahr 2028 vor. Auch die Vergütung von Überstunden soll bis 2030 deutlich verbessert werden.
Wie die Tarifparteien in Stuttgart mitteilten, sichert der Abschluss den Betrieben eine langfristige Planungssicherheit zu, da der Vertrag eine Laufzeit bis Ende 2029 hat. Ver.di-Verhandlungsführer Jan Bleckert betonte, dass damit wesentliche Forderungen zur Anpassung der Arbeitsbedingungen an den Fachkräftemangel durchgesetzt wurden. Die Arbeitgeberseite hob hervor, dass durch den Verzicht auf eine Differenzierung zwischen Gewerkschaftsmitgliedern und Nicht-Mitgliedern der Betriebsfriede gewahrt bleibe. Für die Fahrgäste bedeutet das Ergebnis das Ende der Streikgefahr im kommunalen Nahverkehr für die kommenden Jahre.














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