ver.di kündigt nach „unzureichendem“ Angebot Proteste in Stuttgart an
In der bundesweiten Tarifrunde für den Filialvertrieb der Postbank stehen die Zeichen auf Konfrontation. Die Gewerkschaft ver.di hat für den kommenden Dienstag zu einer landesweiten Protestaktion in Stuttgart aufgerufen.
Hintergrund ist ein erstes Arbeitgeberangebot, das die Arbeitnehmervertreter als völlig unzureichend zurückgewiesen haben. Die Gewerkschaft rechnet bei der Kundgebung vor dem Stuttgarter Gewerkschaftshaus mit mehreren hundert Teilnehmern.
ver.di fordert für die bundesweit rund 9.000 Beschäftigten ein Gehaltsplus von acht Prozent, mindestens jedoch 300 Euro mehr pro Monat. Das aktuelle Angebot der Postbank sieht hingegen lediglich eine Erhöhung von zwei Prozent ab September vor, nach fünf vorangegangenen Nullmonaten. Gewerkschaftsvertreter kritisierten, dass die Deutsche Bank als Mutterkonzern Rekordergebnisse verzeichne, während den Angestellten Reallohnverluste drohten. Neben dem Gehalt pocht ver.di zudem auf den Erhalt von Standorten und Arbeitsplätzen im Zuge der digitalen Umstrukturierung.
In Baden-Württemberg sind rund 760 Mitarbeiter in den Filialen und im Back-Office von den Verhandlungen betroffen. Weitere Gesprächsrunden sind für Mai und Juni angesetzt.













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