ver.di weist Arbeitgeber-Angebot als Provokation zurück
Die Tarifverhandlungen für rund 5.000 Beschäftigte privater Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Baden-Württemberg sind ohne Annäherung gestartet. In der ersten Verhandlungsrunde in Stuttgart legte der Arbeitgeberverband VPKA ein Angebot vor, das die Gewerkschaft ver.di umgehend als inakzeptabel zurückwies.
Die Arbeitgeber schlugen bei einer Laufzeit von 27 Monaten zunächst fünf Nullmonate und anschließend zwei Steigerungen von lediglich 0,5 Prozent vor. Verhandlungsführer Ingo Busch bezeichnete dies angesichts der Inflation als Reallohnverlust und Provokation. ver.di fordert hingegen sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 300 Euro monatlich sowie höhere Zulagen für Schichtarbeit. Die Gewerkschaft betonte, dass gute Patientenversorgung nur mit wettbewerbsfähigen Löhnen gesichert werden könne. Betroffen sind unter anderem die Waldburg-Zeil-Kliniken, das Klinikum Christophsbad in Göppingen sowie Einrichtungen in Bad Rappenau. Bis zur nächsten Runde am 11. Februar kündigte die Gewerkschaft Protestaktionen in den Betrieben an, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen.











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