In Stuttgart hat die erste Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der vier Unikliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm begonnen. Die Gewerkschaft ver.di zieht mit einer Forderung von 7,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 320 Euro monatlich, in die Gespräche.
Für Auszubildende wird zudem ein Plus von 250 Euro sowie ein Mobilitätszuschuss in Höhe des Deutschlandtickets verlangt.
Verhandlungsführer Jakob Becker begründete die Forderungen mit der gestiegenen Inflation und den hohen Mobilitätskosten für Klinikpersonal, das kaum Möglichkeiten für Homeoffice habe. Überschattet wird die Tarifrunde von der geplanten GKV-Reform der Bundesregierung sowie Sparplänen an einzelnen Standorten.
In Freiburg etwa sollen bis 2028 rund 350 Stellen wegfallen, was laut Gewerkschaft die ohnehin hohe Arbeitsbelastung massiv verschärfen würde. Landesbezirksleiterin Maike Schollenberger forderte die Landesregierung auf, als Eigentümerin der Kliniken gegen die angekündigten Einschnitte des Bundes vorzugehen. Man werde trotz schwieriger gesundheitspolitischer Rahmenbedingungen nicht auf eine „richtige Tarifpolitik“ verzichten.












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