Autofahrer in Deutschland haben den teuersten Diesel-März der Geschichte hinter sich. Nach aktuellen Daten des ADAC lag der Preis für einen Liter Diesel im Monatsmittel bei über zwei Euro 16 und damit höher als im bisherigen Rekordmonat während der Ukraine-Krise 2022. Auch Super E10 verteuerte sich massiv und verzeichnete mit durchschnittlich zwei Euro und zwei Cent den drittteuersten Monat aller Zeiten. Besonders drastisch war die Entwicklung zum Monatsende: Allein bei Diesel stieg der Preis innerhalb eines Monats um mehr als 55 Cent pro Liter.
Um die starken Schwankungen zu begrenzen, gilt seit heute in Deutschland das sogenannte „Österreich-Modell“. Kraftstoffpreise dürfen ab sofort nur noch einmal täglich, um 12 Uhr mittags, angehoben werden. Senkungen sind hingegen weiterhin jederzeit möglich. Eine erste Auswertung zeigt, dass die Preise heute pünktlich zur Mittagszeit um rund sieben bis acht Cent gesprungen sind. Experten raten Verbrauchern daher, künftig vor allem in den Vormittagsstunden zu tanken, da die Preise bis zur nächsten erlaubten Erhöhung am Folgetag nur stabil bleiben oder fallen dürfen. Der ADAC empfiehlt weiterhin den gezielten Preisvergleich per App, um günstigere Anbieter zu finden.














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