Heute gibt es wieder einen Ausflugstipp aus der Sinsheimer Erlebnisregion. Vorgestellt wird das Naturschutzgebiet Kallenberg und Kaiserberg in Eschelbronn. Das Gebiet, das nördlich von Eschelbronn liegt und an die Flüsse Schwarzbach und Epfenbach grenzt, hat eine bewegte Geschichte hinter sich.
Ursprünglich wurde in dem Areal bis 1978 Gestein abgebaut, zunächst Bleierz, später Mauersteine. Nach der Stilllegung des Steinbruchs im Jahr 1977 entwickelte sich das rund zehn Hektar große Gebiet mit seinem bis zu 30 Meter tiefen Felshang zu einem wertvollen Sekundärbiotop. In der ehemaligen Grube bildete sich der Kallenbergsee, der heute sowohl ein Feucht- als auch ein Trockenbiotop beherbergt.
Das Naturschutzgebiet, zu dem auch Streuobstwiesen und Grünlandzonen gehören, ist heute Heimat für eine artenreiche Flora und Fauna. Im Kallenbergsee leben unter anderem Rotaugen, Rotfedern, Gelbbauchunken und Bergmolche. An Land sind Schmetterlingsarten wie der Schwalbenschwanz, der Argus-Bläuling und der Kleine Feuerfalter zu finden.
Die Gemeinde Eschelbronn weist ausdrücklich darauf hin, die Hinweisschilder vor Ort zu beachten, um dieses einzigartige Natur- und Kulturdenkmal zu schützen.















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