Menschen blicken skeptisch auf die kommenden Monate
Die Menschen in Deutschland bewerten das vergangene Jahr für das Land mehrheitlich als negativ. Laut dem aktuellen Jahresrückblick des Meinungsforschungsinstituts YouGov stufen 78 Prozent der Befragten das Jahr 2025 als ein schlechtes Jahr für Deutschland ein. Nur etwa jeder Sechste zog eine positive Bilanz. Interessanterweise fällt die persönliche Bilanz deutlich freundlicher aus: Über die Hälfte der Deutschen gab an, dass 2025 für sie privat ein gutes Jahr war.
Als prägendste Ereignisse des vergangenen Jahres nannten die Befragten vor allem den anhaltenden Nahost-Konflikt sowie die vorgezogene Bundestagswahl im Februar. Auch der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Vereidigung von US-Präsident Donald Trump im Januar wurden als zentrale Themen wahrgenommen. Weitere emotionale Schwerpunkte bildeten die Amokfahrt in Mannheim im März sowie der Tod von Papst Franziskus im Frühjahr.
Der Ausblick auf das noch junge Jahr 2026 bleibt von Pessimismus geprägt. Lediglich 20 Prozent der Bundesbürger rechnen mit einem guten Jahr für Deutschland, während eine klare Mehrheit von 62 Prozent von weiteren Verschlechterungen ausgeht. Die Erwartungen an das eigene Privatleben sind hingegen stabiler: Hier blickt mehr als jeder Zweite optimistisch nach vorn.












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