In Berlin sind heute sieben innovative Bauprojekte mit dem Bundespreis UMWELT & BAUEN ausgezeichnet worden. Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt würdigten damit Vorhaben, die besonders nachhaltig mit bestehender Bausubstanz umgehen. In der Kategorie Wohngebäude ging der Preis an das Collegium Academicum in Heidelberg, bei dem eine ehemalige Kaserne in sozialen Wohnraum umgewandelt wurde. Weitere Preise erhielten Projekte in Ingerkingen und Dresden.
Bundesumweltminister Carsten Schneider betonte bei der Verleihung, dass nachhaltiges Bauen vor allem nachhaltiges Umbauen bedeute. Die Weiternutzung von Gebäuden schone wertvolle Ressourcen und steigere die Energieeffizienz. Entgegen weitverbreiteter Annahmen zeigten die Daten des Umweltbundesamtes zudem, dass ökologisches Bauen nicht zwangsläufig teurer sein muss als herkömmliche Methoden. Entscheidend sei vielmehr eine kluge Planung und der Verzicht auf unnötige Technik. Neben den Hauptpreisen wurden auch Anerkennungen für innovative Bauprodukte, wie etwa Lehm-Dünnbettmörtel, ausgesprochen.










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