Der Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport des Kreistags befasst sich am Dienstag, dem 25. November, mit der Fortführung der inklusiven Bildungslandschaft im Rhein-Neckar-Kreis.
Im Mittelpunkt stehen die sogenannten Kooperativen Organisationsformen, kurz KOF, bei denen Klassen der sonderpädagogischen Bildungszentren (SBBZ) gemeinsam mit Klassen allgemeiner Schulen unterrichtet werden. Dieses Modell hat sich seit 1991 bewährt und wird von Schülern und Eltern mit hoher Akzeptanz aufgenommen.
Zum Beginn des Schuljahres 2025/2026 wurden fünf neue KOF erfolgreich eingerichtet. Unter anderem geht es um eine Kooperation zwischen der Steinsbergschule Sinsheim und der Häusel-Grundschule Zuzenhausen, die ab der ersten Klassenstufe startet. Diese Zusammenarbeit dient der Bereicherung der pädagogischen Arbeit. Sie soll vier Jahre dauern.
Auch die Erfahrungsberichte der bereits 2024/2025 gestarteten KOFs sind durchweg positiv. Durch die zahlreichen Begegnungen entwickeln die Schüler ein besseres Verständnis füreinander, und es kommt zu gegenseitiger Unterstützung. Die kooperativen Organisationsformen tragen darüber hinaus zur Entlastung der räumlich angespannten Situation an den SBBZs bei.














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