warnt jedoch vor Stellenabbau und Standardabsenkungen
Die Gewerkschaft ver.di hat mit gemischten Gefühlen auf den Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung in Baden-Württemberg reagiert. Positiv hervorgehoben wurde der Plan von Grünen und CDU, das letzte Kitajahr künftig gebührenfrei zu gestalten. Landesbezirksleiterin Maike Schollenberger bezeichnete dies als wichtigen Schritt für mehr Bildungsgerechtigkeit, forderte jedoch gleichzeitig einen rechtzeitigen Personalaufbau, um die Standards in den Einrichtungen zu sichern.
Kritik übt die Gewerkschaft vor allem an der geplanten Reduzierung des Personals in den zentralen Verwaltungen um fünf Prozent. Laut der stellvertretenden Leiterin Hanna Binder stehe dieser Sparkurs dem Ziel einer effizienten und digitalen Verwaltung entgegen. Zudem warnte ver.di davor, sozialen Arbeitsschutz und staatliche Standards pauschal als Bürokratie abzustempeln. Mit Sorge blickt die Gewerkschaft auch auf die anstehende Krankenhausreform und die strikte Einhaltung der Schuldenbremse, welche notwendige Investitionen im Gesundheitswesen und der Pflege ausbremsen könnten.













Rückmeldung an den Autor?