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Verbraucherzentrale mahnt Nachbesserungen bei geplanter Frühstartrente an

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Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg begrüßt grundsätzlich das Verbot von Vertriebskosten und die geplante Einführung von Standarddepots im Entwurf zur staatlichen Frühstartrente. Kritisiert wird jedoch die geplante Verzögerung bei der staatlichen Standardlösung. Nach Ansicht der Verbraucherschützer sollte die vorgesehene kollektive Geldanlage bei der Deutschen Bundesbank direkt ab dem sechsten Lebensjahr greifen und nicht erst nach einer einjährigen Frist für private Anbieter.

Finanzexperte Niels Nauhauser warnte davor, dass der private Finanzvertrieb das Zeitfenster für den Verkauf weiterer, kostenintensiver Vorsorgeprodukte nutzen könnte. Die Frühstartrente soll ab 2027 Kindern ab sechs Jahren einen monatlichen staatlichen Zuschuss von zehn Euro für die Altersvorsorge sichern.

Redaktion
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