Im Rhein-Neckar-Kreis sorgt eine aktuelle Betrugswelle für Alarmbereitschaft bei den Behörden. Wie die Geschäftsstelle der Kommunalen Pflegestützpunkte mitteilt, häufen sich Fälle, in denen sich Unbekannte am Telefon fälschlicherweise als Pflegeberater ausgeben. Die Anrufer agieren äußerst professionell, bieten vermeintliche Hilfen bei Anträgen an und versuchen so, das Vertrauen meist älterer Menschen zu erschleichen. Ziel der Täter ist es, an sensible Daten zu kommen, Kosten zu verursachen oder kurzfristige Termine in den Wohnungen der Betroffenen zu vereinbaren.
Das Sozialamt des Kreises stellt klar, dass offizielle Pflegestützpunkte niemals unangekündigt anrufen, um persönliche Verhältnisse abzufragen. Die staatliche Beratung ist grundsätzlich kostenfrei und wird ausschließlich auf Initiative der Ratsuchenden selbst aktiv. Auch Hausbesuche finden nur nach vorheriger, transparenter Terminabsprache statt. Referatsleiter Tillmann Schönig rät dringend dazu, bei verdächtigen Anrufen sofort aufzulegen und im Zweifel den zuständigen Stützpunkt selbst zu kontaktieren. Betroffene sollten Vorfälle umgehend bei der Polizei melden und Angehörige für die Masche sensibilisieren.













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