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Was die Mindestsicherungsquote bedeutet

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Die sogenannte Mindestsicherungsquote zeigt, wie viele Menschen staatliche Unterstützung erhalten, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Dazu gehören zum Beispiel Leistungen wie Bürgergeld oder Sozialhilfe.

In Baden-Württemberg lag diese Quote im Jahr 2024 bei 6,0 Prozent. Das bedeutet: Von 100 Menschen im Land bezogen im Durchschnitt 6 Personen solche Leistungen. Die Daten stammen vom Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.

Vergleich im Landkreis Esslingen

Im Landkreis Esslingen lag die Mindestsicherungsquote im Jahr 2024 bei 6,1 Prozent. Damit befindet sich der Landkreis ungefähr auf dem Niveau der umliegenden Regionen.

In den Nachbarkreisen lagen die Werte bei 6,0 Prozent im Landkreis Reutlingen, 6,5 Prozent im Rems-Murr-Kreis, 6,8 Prozent im Landkreis Göppingen und 5,4 Prozent im Landkreis Böblingen.

Deutlich höher war der Anteil im nahegelegenen Stadtkreis Stuttgart. Dort lag die Mindestsicherungsquote bei 9,1 Prozent.

Vergleich mit ganz Deutschland

Auch im deutschlandweiten Vergleich liegt der Landkreis Esslingen im Mittelfeld. Rund 65 Prozent aller Kreise und kreisfreien Städte hatten im Jahr 2024 eine höhere Mindestsicherungsquote.

Das bedeutet, dass die Situation im Landkreis Esslingen im Vergleich zu vielen anderen Regionen eher durchschnittlich oder etwas günstiger ist.

Unterschiede zwischen Stadt und Land

In ganz Deutschland zeigt sich ein klares Muster: In Städten ist die Mindestsicherungsquote oft höher als in ländlichen Regionen.

Das liegt unter anderem daran, dass in Städten mehr Menschen leben, die auf Unterstützung angewiesen sind. Auch die Lebenshaltungskosten können dort eine Rolle spielen.

Außerdem gibt es ein Nord-Süd-Gefälle. In südlichen Regionen Deutschlands sind die Werte häufig niedriger als im Norden.

Ein Beispiel dafür ist der Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg. Dort lag die Mindestsicherungsquote 2024 bei nur 4,0 Prozent. Das ist der niedrigste Wert im Land.

Im bundesweiten Vergleich lag der Kreis damit auf Platz 33. Nur etwa 8 Prozent aller Regionen hatten noch niedrigere Werte.

Neue Vergleichsmöglichkeiten im Regionalatlas

Um solche Unterschiede besser sichtbar zu machen, wurde der sogenannte „Regionsradar“ im Regionalatlas Deutschland erweitert.

Mit dieser Funktion lassen sich Regionen schnell miteinander vergleichen. Dabei werden drei Bereiche angezeigt: der Vergleich mit den Nachbarregionen, der Vergleich mit ganz Deutschland und die Platzierung im bundesweiten Ranking.

Zusätzlich wurden neue Veränderungsraten eingeführt. Damit kann man leichter sehen, wie sich die Werte im Laufe der Zeit verändern.

Redaktion
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