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Weichenstellung für Bahnstrecke Mannheim–Karlsruhe

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Weichenstellung für Bahnstrecke Mannheim–Karlsruhe
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DB reicht Unterlagen für Raumverträglichkeitsprüfung ein

Das Bahnprojekt zwischen Mannheim und Karlsruhe hat eine entscheidende Hürde genommen. Die DB InfraGO AG hat am gestrigen Montag offiziell den Antrag auf Durchführung der Raumverträglichkeitsprüfung beim Regierungspräsidium Karlsruhe eingereicht. Ziel des Vorhabens ist es, durch zwei zusätzliche Gleise die Kapazitäten auf dem wichtigen Mittelrhein-Korridor zwischen Rotterdam und Genua deutlich zu erhöhen.

In dem nun beginnenden Verfahren prüft die höhere Raumordnungsbehörde, ob die geplante Vorzugsvariante mit dem Landesentwicklungsplan und regionalen Belangen vereinbar ist. Auch die Auswirkungen auf die Umwelt werden dabei überschlägig untersucht. Das Regierungspräsidium prüft die Unterlagen nun zunächst auf Vollständigkeit. Im nächsten Schritt soll eine breite Öffentlichkeitsbeteiligung stattfinden, bei der Bürger, Kommunen und Verbände Stellung zu den Plänen nehmen können. Die Ergebnisse der Prüfung bilden die Grundlage für die späteren Genehmigungsverfahren. Die Neubaustrecke gilt als eines der zentralen Vorhaben zur Stärkung des Schienenverkehrs in Südwestdeutschland.

Redaktion
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