Stuttgart. Die Weinlese 2026 hat in Baden-Württemberg begonnen. Nach einer ersten Schätzung der Ernteberichterstatterinnen und Ernteberichterstatter des Statistischen Landesamtes wird landesweit mit einem durchschnittlichen Ertrag von rund 77 Hektolitern Weinmost je Hektar Rebfläche gerechnet.
Damit würde der Ertrag trotz der wochenlangen Hitze und Trockenheit im Sommer ungefähr dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre entsprechen und rund 13 Prozent über dem Vorjahreswert liegen. Als mögliche Gründe nennt das Statistische Landesamt die verbreiteten Möglichkeiten zur Bewässerung sowie einen gleichzeitig niedrigen Krankheitsdruck in den Weinbergen.
Die Prognose ist allerdings noch mit Unsicherheiten verbunden. Ein großer Teil der ersten Schätzungen wurde bereits vor dem eigentlichen Beginn der Lese abgegeben. Die tatsächlich geernteten Mengen können deshalb noch von den bisherigen Erwartungen abweichen.














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