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Weniger neue Ausbildungsverträge im Jahr 2025

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Weniger neue Ausbildungsverträge im Jahr 2025
Bild von Krissie auf Pixabay

Rückgang bei neuen Verträgen

Im Jahr 2025 wurden in Baden-Württemberg insgesamt 66.080 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Das sind rund 1.740 Verträge weniger als im Jahr davor. Der Rückgang entspricht 2,6 Prozent.

Nach Angaben des Statistisches Landesamt Baden-Württemberg betrifft dieser Rückgang sowohl Frauen als auch Männer. Bei Frauen ging die Zahl der neuen Verträge um 2,7 Prozent zurück, bei Männern um 2,5 Prozent.

Unterschiede zwischen den Ausbildungsbereichen

Je nach Ausbildungsbereich entwickelte sich die Zahl der neuen Verträge unterschiedlich.

Der größte Bereich ist Industrie und Handel. Dort sind insgesamt die meisten Auszubildenden beschäftigt. Im Jahr 2025 gab es hier jedoch den stärksten Rückgang. Die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge sank um 2.280, das entspricht einem Minus von 5,8 Prozent.

Auch im Öffentlichen Dienst und in der Landwirtschaft wurden weniger neue Verträge abgeschlossen. Im Öffentlichen Dienst waren es 130 weniger (−5,9 Prozent), in der Landwirtschaft 100 weniger (−6,8 Prozent).

Mehr Verträge im Handwerk und in anderen Bereichen

In einigen Bereichen gab es dagegen Zuwächse. Besonders im Handwerk stieg die Zahl der neuen Ausbildungsverträge. Dort wurden 530 Verträge mehr abgeschlossen als im Jahr zuvor, ein Plus von 2,9 Prozent.

Auch bei den sogenannten Freien Berufen, dazu zählen zum Beispiel medizinische oder juristische Berufe, gab es einen Anstieg. Hier wurden 210 zusätzliche Verträge abgeschlossen, was einem Plus von 3,3 Prozent entspricht.

In der Hauswirtschaft fiel der Zuwachs prozentual am größten aus. Dort wurden 30 Verträge mehr abgeschlossen, ein Plus von 15,8 Prozent, allerdings auf insgesamt niedrigerem Niveau.

Gesamtzahl der Auszubildenden bleibt stabil

Trotz weniger neuer Verträge blieb die Gesamtzahl der Auszubildenden nahezu unverändert. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren insgesamt 172.660 Menschen in einer Ausbildung.

Die Rückgänge in Industrie und Handel wurden dabei durch Zuwächse in anderen Bereichen, vor allem im Handwerk und bei den Freien Berufen, weitgehend ausgeglichen.

Vorläufige Zahlen

Die genannten Zahlen sind noch vorläufig. Sie stammen aus der Berufsbildungsstatistik und können sich mit den endgültigen Ergebnissen, die im Juni 2026 erwartet werden, noch leicht verändern.

Eine genauere Aufteilung nach einzelnen Ausbildungsberufen ist erst mit den endgültigen Daten möglich.

Redaktion
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