Entwicklung der Neuzulassungen
In Baden-Württemberg wurden von Januar bis Oktober 2025 insgesamt 331.121 neue Pkw zugelassen. Das sind 1,7 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Deutschlandweit ergibt sich ein anderes Bild: Hier stiegen die Neuzulassungen leicht um 0,5 Prozent auf rund 2,36 Millionen Fahrzeuge. Die Zahlen zeigen, dass der Südwesten einen Rückgang verzeichnet, während bundesweit ein kleiner Zuwachs stattfindet.
Alternative Antriebe gewinnen an Bedeutung
Bei den Antriebsarten ist eine klare Verschiebung zu erkennen. Besonders Fahrzeuge mit elektrischem oder kombiniertem Antrieb legen deutlich zu. Die Zahl der neuen batterieelektrischen Pkw steigt um 24,3 Prozent auf 67.734 Fahrzeuge. Plug-in-Hybride nehmen um 39,7 Prozent zu und kommen auf 44.978 Neuzulassungen. Sonstige Hybridmodelle erreichen 96.200 Fahrzeuge, ein Plus von 4,2 Prozent. Insgesamt verfügen im Südwesten 63,4 Prozent aller neuen Pkw über einen alternativen Antrieb. Jeder fünfte neu zugelassene Pkw fährt vollelektrisch.
Rückgang bei Benzin- und Dieselautos
Während die alternativen Antriebe wachsen, verlieren die klassischen Verbrenner weiter an Bedeutung. Bis Oktober wurden 73.491 neue Benziner zugelassen, ein Rückgang von 24,6 Prozent. Bei den Diesel-Pkw gab es 47.680 Neuzulassungen, was einem Minus von 19,4 Prozent entspricht. Zusammengenommen machen beide Verbrennertypen 36,6 Prozent aller Neuzulassungen aus. Vor fünf Jahren lag ihr Anteil noch deutlich höher, und 2023 fiel er erstmals unter die Hälfte aller neu zugelassenen Fahrzeuge.
Gebrauchtwagenmarkt bleibt stabil
Im Gebrauchtwagenmarkt gab es kaum Veränderungen. Mit 732.711 Besitzumschreibungen liegt der Wert nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Die meisten gehandelten Fahrzeuge besitzen weiterhin einen Verbrennermotor. 84,8 Prozent aller umgeschriebenen Pkw sind Benziner oder Diesel. Dennoch zeigt sich auch hier ein Trend hin zu alternativen Antrieben. Die Zahl der umgeschriebenen vollelektrischen Fahrzeuge steigt um 26,8 Prozent auf 26.308 Fahrzeuge. Hybridmodelle verzeichnen ein Plus von 24 Prozent und kommen auf 80.939 Umschreibungen. Gleichzeitig wechseln weniger Benziner und Diesel den Besitzer. Auf jede Neuzulassung entfallen im Durchschnitt 2,2 Besitzumschreibungen.












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