Exklusive Pestel-Analyse enthüllt die bittere Wahrheit: Während die Babyboomer in der „Rente in Stein“ leben, platzt für 106.500 Menschen der Traum vom Eigenheim – Warum der Bund jetzt mit Milliarden eingreifen muss!
Die Sehnsucht nach den eigenen vier Wänden ist im Rhein-Neckar-Kreis so groß wie nie zuvor. Doch für eine ganze Generation wird dieser Traum zum unerreichbaren Trugbild. Eine brandneue regionale Wohnungsmarkt-Analyse des Pestel-Instituts (im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel) fördert Zahlen zutage, die aufrütteln: In unserer Region hat sich eine Kluft aufgetan, die für Zehntausende in der „Wohnarmut“ enden könnte.
Aktuell gibt es im Rhein-Neckar-Kreis zwar rund 138.900 Wohnungen und Häuser, die von ihren Eigentümern selbst genutzt werden – eine stolze Wohneigentumsquote von 52,7 Prozent. Damit liegt der Kreis weit über dem Bundesdurchschnitt (43,5 %). Doch der Schein trügt: Die Profiteure dieses Wohlstands sind vor allem die älteren Generationen, während die Jungen leer ausgehen.
Die „Verlierer-Generation“: 106.500 Menschen ohne Nestbau-Chance
Besonders hart trifft es die 25- bis 40-Jährigen. Im Rhein-Neckar-Kreis leben rund 106.500 Menschen in dieser Altersgruppe – eigentlich die klassische Klientel für den Hausbau oder Wohnungskauf. Doch sie sind laut Pestel-Chef Matthias Günther zur „Verlierer-Generation“ geworden.
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Das Problem: Steigende Preise und fehlende Unterstützung zwingen Familiengründer und Jobstarter dauerhaft in die Mietfalle.
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Die Folge: Ohne Eigentum droht im Alter die „Mieterarmut“. Während Eigentümer mietfrei wohnen, müssen Rentner künftig einen immer größeren Teil ihrer schrumpfenden Bezüge für Wohnraum ausgeben.
„Wer Wohneigentum hat, kommt finanziell im Alter deutlich besser über die Runden. Wohneigentum ist ‚Rente in Stein‘“, warnt Hannes Zapf von der DGfM.
Massive Kritik am Bund: „Förderung faktisch eingestellt“
Die Präsidentin des Baustoff-Fachhandels, Katharina Metzger, findet deutliche Worte für die aktuelle Politik. Mit dem Aus der Eigenheimzulage und des Baukindergeldes sei die effektive Unterstützung für den Mittelstand im Rhein-Neckar-Kreis gestorben.
Die Forderungen an die Bundesregierung sind glasklar:
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Zuschuss statt Bürokratie: Ein direktes „Startkapital“ für das erste selbstgenutzte Wohneigentum.
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Niedrigzinsprogramm: Gezielte Kredite, die auch Familien mit wenig Eigenkapital den Kauf ermöglichen.
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Langfristigkeit: Keine „Sprint-Förderung“, sondern eine verlässliche Zusage über viele Jahre (Marathon-Förderung).
[Image: Grafik zur Wohneigentumsquote im Vergleich: Rhein-Neckar-Kreis (52,7%) vs. Deutschland (43,5%)]
Appell an die Politik: „Wann, wenn nicht jetzt?“
Der Baustoff-Fachhandel nimmt die lokalen Bundestagsabgeordneten in die Pflicht. Trotz Versprechen im Koalitionsvertrag liegt der Traum vom Eigenheim für viele Bürger im Südwesten derzeit auf Eis. Solange keine unbürokratische Hilfe kommt, bleibt die Hängepartie bestehen.
Dabei ist die Lösung laut Experten auch eine Frage der Disziplin. Wer heute Wohneigentum will, müsse zwar bereit sein, über Jahre den „Gürtel enger zu schnallen“ – etwa bei Reisen oder dem Autokauf. Doch damit dies für Durchschnittsverdiener überhaupt möglich wird, muss der Staat endlich die Tür öffnen.
Das Ergebnis der Studie: Ohne eine schnelle „Haus-Förderung“ wird der Rhein-Neckar-Kreis zwar ein reicher Kreis bleiben, aber seine junge Generation an den Mietmarkt verlieren – mit fatalen Folgen für die Altersvorsorge von morgen.













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