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Zahl der Privatschüler in Baden-Württemberg steigt auf neuen Höchststand

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Gemeinschaftsschulen mit größtem Zuwachs

In Baden-Württemberg entscheiden sich immer mehr Eltern für eine private Ausbildung ihrer Kinder. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, besuchen im laufenden Schuljahr rund 116.500 Schülerinnen und Schüler eine der 444 privaten allgemeinbildenden Schulen im Land. Das entspricht einem Anstieg von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit lernt inzwischen etwa jeder zehnte Schüler im Südwesten an einer Schule in freier Trägerschaft.

Den deutlichsten Zuwachs verzeichnen die privaten Gemeinschaftsschulen mit einem Plus von zehn Prozent. Auch die Grundschulen und Realschulen legten um jeweils drei Prozent zu. Während an den öffentlichen Gymnasien die Zahlen zuletzt rückläufig waren, konnten die privaten Gymnasien ihr Niveau halten und bilden mit über 36.000 Schülern weiterhin die größte Gruppe im privaten Sektor. Einen Anstieg meldeten auch die sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren. Einzig die privaten Haupt- und Werkrealschulen sowie die Freien Waldorfschulen verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr leicht sinkende Schülerzahlen.

Redaktion
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