Nach einem mehrjährigen Tiefstand zeichnet sich beim Geldspendenaufkommen in Deutschland eine leichte Erholung ab. Nach aktuellen Erhebungen des Marktforschungsinstituts YouGov stiegen die Spendeneinnahmen von Januar bis Juli 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf gut 2,5 Milliarden Euro. Als Haupttreiber gelten akute Nothilfe-Einsätze nach Naturkatastrophen wie dem Erdbeben in Venezuela, während Bereiche wie der Kinder- und Klimaschutz deutliche Einbußen verzeichnen.
Sorgen bereitet den Hilfsorganisationen jedoch die kontinuierlich schrumpfende Spenderbasis: Nur noch 17 Prozent der Bevölkerung spendeten im ersten Halbjahr Geld, und ein Drittel der Befragten gab an, das frühere Spenden ganz eingestellt zu haben. Als Hauptgründe für den Rückzug nennen die Bürger neben finanziellen Engpässen vor allem mangelndes Vertrauen und fehlende Transparenz über die tatsächliche Verwendung der Mittel.













Rückmeldung an den Autor?