Frisch verlegter Asphalt auf der B 45 wird wieder abgefräst
Das für den kommenden Montag geplante Finale der B45-Sanierung fällt ins Wasser – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Wie das Regierungspräsidium Karlsruhe auf Anfrage unserer Redaktion mitteilen musste, verschiebt sich die Verkehrsfreigabe um zwei Tage auf Mittwoch, den 10. Juni. Der Grund: Die beauftragte Baufirma hat beim Asphalteinbau gepatzt.
Eigentlich sah beim jüngsten „Bergfest“ alles tipptopp aus. Auch die Markierungen waren frisch gezogen. Doch dann brachte ein kräftiger Regenschauer den Pfusch ans Licht. Zwischen dem Ortsausgang Zuzenhausen und der Abfahrt „Mittlerer Grund“ blieb das Niederschlagswasser auf zwei Abschnitten von jeweils rund 100 Metern Länge vollflächig stehen, anstatt abzufließen.
Straße zu flach geraten
Gerüchte über mysteriöses Grund- oder Hangwasser machten schnell die Runde, doch eingeleitete Probebohrungen und Messungen des Regierungspräsidiums brachten eine andere Ursache ans Licht: Die Arbeiter hatten den Asphalt zu dick und ohne das dringend benötigte Quergefälle eingebaut. Die Straße war an diesen Stellen zu flach geraten – eine gefährliche Aquaplaning-Falle.
Für die ausführende Firma heißt es nun „Alles auf Anfang“. Der frisch verlegte Asphalt wird in den betroffenen Bereichen wieder abgefräst und mit der korrekten Neigung komplett neu eingebaut.
Party findet trotzdem statt
Einziger Trost: Das für den Vorabend von Fronleichnam geplante Straßenfest der Brauerei Dachsenfranz direkt auf der gesperrten Bundesstraße ist von den Nacharbeiten nicht betroffen – der Frust über die 48-stündige Ehrenrunde kann zumindest mit einem kühlen Bier heruntergespült werden.












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