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Ein Tag des Dankes und spannender Einblicke in die Forschung

Am letzten Arbeitstag von Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Eitel, dem scheidenden Rektor der Universität Heidelberg, besuchten die Mitglieder des Arbeitskreises für Wissenschaft, Forschung und Kunst der CDU-Landtagsfraktion die älteste Hochschule Deutschlands. Dabei konnten sie nicht nur dem Rektor für seine langjährige Arbeit danken, sondern auch einen umfassenden Einblick in spannende Forschungsprojekte gewinnen.

Der Tag auf dem Campus Neuenheimer Feld begann mit einem Treffen mit Prof. Dr. Autenrieth, dem leitenden Ärztlichen Direktor und Vorstandsvorsitzenden des Universitätsklinikums Heidelberg. Hier wurden die Anliegen der Einrichtung an die Politik sowie der Stand des Verbunds der beiden Universitätskliniken in Heidelberg und Mannheim erörtert.

Anschließend besichtigten die Mitglieder des Arbeitskreises das Virtual Reality Lab der Medizinischen Fakultät unter der Leitung von Dr. Matthias Huck, das im Jahr 2021 eingerichtet wurde. Simulationstraining spielt in der Ausbildung von Medizinstudenten eine zentrale Rolle. Das VR-Lab bietet den Studierenden die Möglichkeit, realitätsnahe Szenarien aus dem medizinischen Alltag bereits während ihres Studiums zu trainieren. Die Abgeordneten hatten die Gelegenheit, das VR-Lab selbst zu testen.

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©Anastasia Moor

Der nächste Programmpunkt führte die Teilnehmer zum Marsilius-Kolleg, das sich der interdisziplinären Forschung aus den Bereichen Geistes-, Lebens- und Naturwissenschaften widmet. Dort wurde ein Forschungsprojekt von Frau Prof. Dr. Stefanie Gänger vorgestellt, die eine hochdotierte Förderung in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat (ERC) für ihre Arbeit zur Geschichte des Fiebers erhalten hat. Anschließend tauschten sich die Abgeordneten mit Rektor Eitel aus, der sein Amt am folgenden Tag an seine Nachfolgerin übergab.

16-jährige Amtszeit von Rektor Eitel

Der Tag endete mit einem Besuch am IMSEAM, dem Institute for Molecular Systems Engineering and Advanced Materials, das Teil der erst seit dem Wintersemester 2022 bestehenden Fakultät der Ingenieurwissenschaften ist. Das Institut konzentriert sich auf innovative Ingenieuransätze auf der Grundlage organischer Materialien und Prozesse. Ziel ist es, technisch-wissenschaftliche Expertise zu bündeln und das Forschungs- und Fächerspektrum in diesem sich dynamisch entwickelnden Kompetenzfeld auszubauen. Diese interdisziplinäre Forschung bildet einen zentralen Baustein der Flaggschiff-Initiative „Engineering Molecular Systems“, die im Rahmen der Exzellenzstrategie etabliert wurde.

Dr. Schütte, der Vorsitzende des Arbeitskreises, betonte abschließend: „Mit dem IMSEAM ist es gelungen, einen echten Leuchtturm der Spitzenforschung in diesem hochgradig innovativen Forschungsfeld zu etablieren. Die Umsetzung dieser Forschungsergebnisse kann nicht nur im Bereich der Medizin, sondern auch in vielen anderen Anwendungen von großer Bedeutung für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg sein.“

Redaktion
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