Der ADAC warnt vor dem Reisestart
Das Winter-Fahrverbot: Wann Sie auf keinen Fall mehr fahren dürfen – Die Tage des Schreckens und die überraschendsten Stau-freien Stunden des Jahres!
Die Weihnachtsferien stehen vor der Tür, und traditionell erwarten viele Autofahrer eine entspannte Reisezeit. Doch weit gefehlt! Obwohl die Feiertage selbst oft die ruhigsten Tage des Jahres sind, wird der Reiseverkehr an den Tagen davor und danach zum absoluten Nervenkrieg. Wer den Start in den Urlaub plant, muss sich insbesondere am bevorstehenden Freitag und Samstag auf deutlich vollere Straßen und massive Staus einstellen.
Der ADAC warnt, dass der Reiseverkehr am Freitagnachmittag (19. Dezember) einsetzt, am Samstag (20. Dezember) seinen Höhepunkt erreicht und erst zum Wochenbeginn hin wieder abflaut. Wer schlau ist, vermeidet diese kritischen Zeitfenster!
Die Stau-Prognose: Wann die Straßen wirklich voll sind
Die Weihnachtszeit ist in zwei Phasen unterteilt: Der Reiseverkehr zum Fest und die Flucht in den Skiurlaub.
1. Die Chaos-Tage zum Fest (19. und 20. Dezember)
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Freitag, 19. Dezember (Nachmittag): Starker Reiseverkehr setzt ein.
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Samstag, 20. Dezember: Der Höhepunkt der Reisewelle wird erreicht.
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Achtung, Innenstädte: Parallel dazu sorgt der vorweihnachtliche Einkaufsverkehr in den Innenstädten für volle Parkhäuser und massive Verkehrsbehinderungen.
2. Die Wintersport-Welle (27. und 28. Dezember)
Da viele erst nach dem Fest in den Skiurlaub starten, verlagert sich das Hauptgeschehen zwischen Weihnachten und Neujahr:
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27. und 28. Dezember: Stau-Schwerpunkt liegt auf den Routen in die Wintersportgebiete und in Richtung der Alpen.
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Rückreise-Chaos: Auch am 2. und 6. Januar ist auf den Rückreiserouten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Die Überraschung: Die verkehrsärmsten Tage des Jahres
Wer entspannt ans Ziel kommen will, sollte den 24. und den 31. Dezember nutzen. Diese Tage gelten seit Jahren als die verkehrsärmsten Tage des gesamten Jahres, da der Berufsverkehr nahezu vollständig entfällt.
Achtung Umtausch-Stress: Zwischen Weihnachten und Neujahr muss rund um die Städte mit volleren Straßen gerechnet werden, wenn der Trubel um das Umtauschgeschäft der Weihnachtsgeschenke einsetzt!
Die große Stau-Falle: Diese Autobahnen sind besonders belastet
Zum Ferienauftakt sollten Sie folgende Fernstraßen meiden, da hier mit massiven Engpässen zu rechnen ist:
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A1 Köln – Lübeck
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A2 Oberhausen – Magdeburg
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A3 Frankfurt – Arnheim
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A4 Aachen – Olpe
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A5 Karlsruhe – Basel
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A6 Heilbronn – Nürnberg
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A8 Stuttgart – München – Salzburg
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A7 Hamburg – Füssen/Reutte
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A9 München – Berlin
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A10 Berliner Ring
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A81 Singen – Stuttgart
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A99 Autobahnring München
Das Chaos in den Alpen: Staus in den Nachbarländern
Auch in unseren Nachbarländern herrscht vor Weihnachten und am ersten Januarwochenende Ausnahmezustand – insbesondere auf den Routen in die Wintersportzentren:
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Österreich: Tauern- (A10), Inntal- (A12) und Brennerautobahn (A13).
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Schweiz: Gotthard-Route, A1 Bern – Zürich und A3 Basel – Chur.
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Italien: Brennerroute (A22) bis Bozen.
Wichtig: Reisende müssen sich bei der Einreise nach Deutschland zudem auf Verzögerungen durch Grenzkontrollen einstellen!
Die Überlebens-Packliste: So machen Sie Ihr Auto winterfest
Angesichts der winterlichen Bedingungen und der drohenden Wartezeiten sollten Sie Ihr Fahrzeug und sich selbst sorgfältig vorbereiten:
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Fahrzeug-Check:
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Winterreifen mit ausreichender Profiltiefe.
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Volle Scheibenwaschanlage mit Frostschutz.
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Funktionierende Beleuchtung.
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Notfall-Gepäck:
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Warme Kleidung und eine Decke für alle Insassen.
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Getränke und Proviant.
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Ein ausreichend geladener Mobilakku für den Notruf.
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Vermeiden Sie die Chaos-Tage und bereiten Sie sich auf mögliche Verzögerungen vor, um sicher und stressfrei durch die Weihnachtszeit zu kommen!












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