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So plant der Rhein-Neckar-Kreis die Wirtschaft bis 2030

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So plant der Rhein-Neckar-Kreis die Wirtschaft bis 2030
Symbolfoto ©jubu

Neue Strategie für die Wirtschaft

Die Wirtschaftsförderung im Rhein-Neckar-Kreis hat ihre Strategie für die kommenden fünf Jahre überarbeitet. Diese Strategie gilt bis zum Jahr 2030. Am 18. März 2025 hat der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Wirtschaft des Kreises dem Plan einstimmig zugestimmt. Die letzte Überarbeitung war im Jahr 2018. Nun musste die Strategie erneut angepasst werden, weil sich viele Dinge verändert haben – zum Beispiel durch Lieferengpässe, hohe Preise, Fortschritte beim Klimaschutz und neue Entwicklungen bei der Künstlichen Intelligenz.


Was bei der Planung berücksichtigt wurde

Die Grundlage für die Strategie ist eine umfassende Analyse des Landkreises. Dafür wurden sogenannte Standortindikatoren untersucht. Diese zeigen, wie es dem Landkreis in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht geht. Die Ergebnisse wurden in einer sogenannten SWOT-Analyse zusammengefasst. SWOT steht für Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Daraus wurden die wichtigsten Aufgaben und Projekte abgeleitet, die nun in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen.


Diese sechs Bereiche sind besonders wichtig

Die Wirtschaftsförderung will sich in den nächsten Jahren auf sechs Themen konzentrieren:

  1. Netzwerke und Cluster – Unternehmen sollen besser miteinander vernetzt werden.

  2. Nachhaltigkeit und Transformation – Die Wirtschaft soll umweltfreundlicher und zukunftsfähiger werden.

  3. Standort- und Fachkräftemarketing – Der Rhein-Neckar-Kreis soll als guter Ort zum Leben und Arbeiten bekannt gemacht werden.

  4. Unternehmensbetreuung – Firmen im Kreis sollen unterstützt und begleitet werden.

  5. Trendradar und Innovationsbegleitung – Neue Entwicklungen und Ideen sollen frühzeitig erkannt und gefördert werden.

  6. Tourismus – Der Landkreis will auch für Gäste noch attraktiver werden.


Umsetzung mit klaren Zielen

Damit am Ende überprüft werden kann, ob die Ziele erreicht wurden, wurden für jedes Thema messbare Vorgaben festgelegt. Falls es nötig ist, kann man so auch zwischendurch nachsteuern, bevor die Strategie im Jahr 2030 erneut überarbeitet wird. Landrat Stefan Dallinger betont, dass so wichtige Zukunftsfragen rechtzeitig erkannt und bearbeitet werden können.


Zusammenarbeit mit vielen Partnern

An der neuen Strategie haben viele mitgearbeitet. Die Wirtschaftsförderung hat sich mit Unternehmen, Verbänden und Städten im Kreis abgestimmt. Diese Partner haben ihre Ideen eingebracht. Dorothee Wagner, die Leiterin der Wirtschaftsförderung, bedankte sich bei allen Beteiligten für das Engagement. Ziel bleibt, die wirtschaftliche Stärke des Kreises zu erhalten und weiter auszubauen.


Weitere Infos gibt es auf der Seite:
www.rhein-neckar-kreis.de/wirtschaftsfoerderung
Das komplette Strategiepapier kann per E-Mail angefordert werden:
wirtschaftsfoerderung@rhein-neckar-kreis.de

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