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Landesfamilienrat bescheinigt GRN Bestehen mit Auszeichnung

Für sie ist die Zertifizierung auch ein Ansporn: Judith Masuch, Leiterin Personalmanagement bei GRN, und Maja Treiber, Mitarbeiterin im Betrieblichen Gesundheitsmanagement, planen weitere Projekte zum Thema Familienfreundlichkeit. Foto: GRN

Die Freude über die wertvolle Zertifizierung ist Judith Masuch und Maja Treiber anzusehen: Mit dem Zusatzlob „mit Auszeichnung“ erhalten die GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar die Bescheinigung „familienbewusstes Unternehmen“ des Landesfamilienrates Baden-Württemberg und der Unternehmer Baden-Württemberg. Dafür hat der Klinikverbund in den vergangenen Jahren eifrig geackert und einiges für Mitarbeitende und potenzielle Bewerber auf die Beine gestellt.

„Wir freuen uns sehr. Damit sind wir auch im Vergleich zu privaten Wirtschaftsunternehmen super aufgestellt, was für den öffentlichen Dienst nicht selbstverständlich ist“, sagt Maja Treiber, im Geschäftsbereich Personalmanagement zuständig für das Betriebliche Gesundheitsmanagement und Initiatorin der Bewerbung für den Preis familienbewusstes Unternehmen. Judith Masuch, Leiterin Personalmanagement bei GRN, ergänzt: „Auf dem Lob, das uns sehr gefreut hat und unsere Anstrengungen honoriert, wollen wir uns nicht ausruhen. Vielmehr ist uns die Auszeichnung Ansporn, weitere Maßnahmen zum Thema Familienfreundlichkeit auf den Weg zu bringen.“

10 Handlungsfelder wurden von den Auditoren auf den Prüfstand gestellt. Darunter Führungskompetenzen, Personalentwicklung, Arbeitszeiten etc. „Die Auditoren waren begeistert und sagten uns, es sei ungewöhnlich für ein Unternehmen im Sozialbereich, bei der ersten Zertifizierung gleich das Prädikat mit Auszeichnung zu erhalten. Es wurde wahrgenommen, dass wir viel für unsere Mitarbeiter und Bewerber machen“, sagt Maja Treiber.

Gerade in den vergangenen Jahren wurden Benefits für Mitarbeitende immer mehr erweitert. Darunter fällt beispielsweise das Langzeitkonto, auf dem Überstunden für einen vorzeitigen Renteneintritt gesammelt werden können, ein Flexikonto für ein mögliches Sabbatical, verlängerte Elternzeit, Pflege von Angehörigen oder verkürzte Arbeitszeit zum Beispiel nach Krankheit. Es gibt Zuschüsse zu Kinderbetreuung und Ferienbetreuungen, neuerdings zum Job-Ticket und Kurse im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements wie Yoga, Rücken- und Gelenktraining, Weiterbildungsseminare – und diese in Corona-Zeiten auch abstandskonform online. Zudem gibt es in den Kliniken einen Springerpool für maximal flexible Wunsch-Arbeitszeiten, zum Beispiel für junge Mütter und Väter.

Am Ziel angekommen sind die Mitarbeiter im Bereich Personalentwicklung damit aber nicht. „Wir satteln weiter auf, suchen nach immer weiteren Maßnahmen, wie wir unseren Mitarbeitern den Alltag erleichtern und Vorteile zukommen lassen können. Weitere Ideen sind im Kopf, werden aber nicht verraten. Unterstützung gibt es vom Landesfamilienrat Baden-Württemberg und Unternehmer Baden-Württemberg. Die Auditorin gibt uns Handlungsempfehlungen, wie wir uns weiter verbessern können. Diese nehmen wir sehr ernst“, so Maja Treiber.

Prämiert wurden die Teilnehmer – leider nur im Rahmen einer Online-Veranstaltung, dennoch mit schönem Rahmenprogramm. Corona hat eine Auszeichnung in Präsenz nicht zugelassen. Die Freude schmälert das nicht: „Für uns bedeutet das, dass wir unsere vielen Maßnahmen im Rahmen der Personalentwicklung nach außen demonstrieren können und damit hoffentlich auch den einen oder anderen neuen Bewerber für uns interessieren können. Die Urkunde werden wir vervielfachen und mit Stolz in den GRN-Einrichtungen aufhängen“, sagt Maja Treiber.

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Quelle: Michaela Hellmann

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