Sinsheim, 20. April 2024 – Nach rund einem Jahr Bauzeit wurde heute der neue Radweg zwischen Sinsheim-Steinsfurt und-Adersbach feierlich eröffnet. Der rund 4,1 Kilometer lange Radweg verbessert die Verkehrssituation für Radfahrer auf der Außerortsstrecke und stärkt damit die Mobilität im Rhein-Neckar-Kreis.
4,1 Kilometer Sicherheit und Komfort
Der neue Radweg ist 2,5 Meter breit und asphaltiert. Er verläuft parallel zur Kreisstraße K4283 zwischen den Ortseingängen von Steinsfurt und Adersbach südlich der Kreisstraße und darf auch von Fußgängern benutzt werden. An zwei Stellen wurden Fahrbahnquerungen mit Fahrbahnteilern errichtet.
Natursteinmauern und Durchlässe
Für den neuen Radweg wurden in zwei Bereichen Natursteinmauern zur Geländeabstützung errichtet. Ebenso wurden mehrere Durchlässe des Goldbachs angepasst.
Im Zuge der Baumaßnahme wurden außerdem Erdkabel für Telekommunikation und Elektrizität um- und neuverlegt sowie ein städtischer Abwasserkanal hergestellt.
3,4 Millionen Euro Gesamtkosten
Die Gesamtkosten für den Radweg beliefen sich auf rund 3,4 Millionen Euro. Der Rhein-Neckar-Kreis trägt den größten Teil der Kosten. An einem rund 90 Meter langen Radwegabschnitt innerhalb der Ortsdurchfahrt von Adersbach beteiligt sich die Stadt Sinsheim als Baulastträgerin der Kreisstraße.
Förderung durch Land und Bund
Die Baukosten werden mit insgesamt 90 Prozent aus dem Radwegeförderprogramm des Landes Baden-Württemberg und dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes bezuschusst.
Dank an alle Beteiligten
Landrat Stefan Dallinger dankte bei der Eröffnung allen Beteiligten, einschließlich der politischen Gremien von Kreis und Stadt, für ihre Unterstützung und ihren Einsatz. Er bedankte sich auch bei der Bevölkerung von Steinsfurt und Adersbach für ihre Geduld während der Bauarbeiten.
Restarbeiten und Pflanzungen
Einige Restarbeiten stehen noch aus: Auf einem rund 800 Meter langen Teilstück bei der Kläranlage konnte noch keine Asphaltdeckschicht aufgebracht werden. Hier finden im Sommer 2024 Arbeiten für den Einbau von Amphibientunnels statt.
Dafür wird die K4283 voll gesperrt sein. Im Spätjahr 2024 werden entlang der gesamten Baustrecke noch Pflanzungen im Rahmen des naturschutzrechtlich notwendigen Ausgleichs für den baulichen Eingriff erfolgen. Hier sind keine größeren Verkehrseinschränkungen geplant.
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